Chronik

Chronik aus der Festschrift zum 125-jährigen Jubiläum des CVJM

1880 bis 1900

Im Herbst 1880 gibt es durch einen Vortrag des Agenten des Süddeutschen Jünglingsbundes, Johannes Scheu einen ersten Anstoß, einen Verein zu gründen. Überall in Deutschland waren zu dieser Zeit Vereine entstanden mit dem Ziel, jungen Männern das Wort Gottes bekannt zu machen. Zunächst werden sonntags abends christliche und kulturelle Vorträge angeboten.

Aus dieser Vortragsreihe ist zwar noch kein Jünglingsverein entstanden, aber mit diesem Versuch wurde der Gedanke in die Gemeinde hineingetragen. Nach einem erfolgreichen Start im Winter 1880 / 1881 wird die Vortragsreihe im Sommer 1881 abgebrochen, weil die Gesinnung der Teilnehmer zu unterschiedlich war, und die Zahl von „Störern“ zunahm.

Am 1. Sonntag im November 1881 treffen sich auf Einladung von Kaufmann Joos, zehn junge Männer bei Gesang, Gebet und Austausch über das Matthäus-Evangelium. Herr Joos, selbst kurz zuvor zum Glauben gekommen, gibt den Zusammenkünften eine klare christliche Prägung. Dies ist der richtige Anfang des Untertürkheimer Jünglingsvereins, des heutigen CVJM Untertürkheim.

Der Verein wächst in den Folgejahren auf 40 Mitglieder an. Ein Ausschuss wird gewählt. Die Kleinkinderschule ist der offizielle Versammlungsraum des Jünglingsvereins 1883 tritt der Untertürkheimer Jünglingsverein dem Süddeutschen Jünglingsbund bei. Leider springen ca. die Hälfte der Mitglieder- meist ältere – ab. Schon damals zeichnet sich ab, dass die Mitgliederzahl stark schwankt. Neue Mitglieder sind meist konfirmierte Jungen. Nach anfänglicher Begeisterung bleiben dann die Jugendlichen im Alter zwischen 16-18 Jahren dem Verein fern.

1884 findet das Gaufest mit den benachbarten Jünglingsvereinen auf dem Kappelberg statt. Bei der anschließenden Hauptfeier in der Untertürkheimer Stadtkirche predigt der Amerikaner Friedrich von Schlümbach. Die Jünglingsvereine waren schon damals international orientiert. Bei der Konferenz für Sekretäre der europäischen Jünglingsvereine im Jahre 1890 in Stuttgart, sind Redner aus ganz Europa zu Gast in der Stadtkirche Untertürkheim. Die Hauptaktivitäten im Verein sind Vorträge von Lehrer Mast und Prof. Dr. Maisch. Der Verein lässt Ausschussmitglieder ausbilden und führt die Sonntagsschularbeit in Untertürkheim durch. Im Laufe der Zeit werden „Unterhaltungsabende“ mit Chorgesang und Musikvorträgen eingeführt. Um sich gegenseitig auszutauschen und um sich neue geistliche Anregungen zu holen finden Ausflüge zu den benachbarten Jünglingsvereinen in Stuttgart, Esslingen und Korntal statt. Die zentrale Veranstaltung in jedem Jahr ist die Jahresabschlussfeier mit Predigt, Jahresrückblick, Gesang, Vesper und einer Gabenverlosung wie wir sie heutzutage als „Wichteln“ kennen.

1891 wird das 10. Stiftungsfest gefeiert. 500 Mark werden für den Baufond gespendet – Der Startschuss für den Bau eines eigenen Heims war gemacht. Im Sommer 1894 wird ein kleiner Fond für Blechblasinstrumente gestiftet. Daraufhin entsteht spontan der Posaunenchor unter der Leitung von Lehrer Seibold aus Stuttgart. Der Posaunenchor hat seinen ersten Auftritt beim Weihnachts- und Jahresfest. Der Chronist schreibt: „Sie konnten mehr als im Programm stand“. Das Glanzstück sollte „Tochter Zion freue Dich“ von Händel werden. Doch wegen der großen Selbstüberschätzung verkrachte der Chor. Eine heilsame Lektion, die den Posaunenchor festigte.

Die Posaunenchorarbeit wurde mit großer Ernsthaftigkeit betrieben. Das zeigen die „Bestimmungen für den Bläserchor des Jünglingsvereins“:

  1. Der Posaunenchor wurde von freiwilligen Gaben von Freunden und Mitgliedern des Jünglings-Vereins gegründet und soll zur Ehre Gottesdem Verein dienen.
  1. Es können nur erprobte Mitglieder nach Auswahl des Vorstandes und Ausschusses bei demselben sein.
  1. Die Instrumente sind Eigentum des Vereins und hat der Vorstand mit dem Ausschuss das Recht nötigenfalls Bläsern welche den Bestimmungen zuwiderhandeln, das Instrument zu entziehen, bzw. wenn solche ein eigenes Instrument ist das Mitblasen zu verbieten.
  1. Es ist Pflicht eines jeden, sein Instrument in sauberem Zustand zu erhalten, sorgfältig damit umzugehen und es nur mit Erlaubnis und Anweisung des Dirigenten aus der Hand zu geben.
  1. In allen Angelegenheiten hat sich der Chor den Anordnungen des Vorstands und Ausschusses zu unterstellen; insbesondere wenn derselbe außerhalb des Vereins, bei Leichen, Hochzeiten und eigenen Ausflügen spielen wollte.
  1. Der Chor hat nur Stücke religiösen Inhalts einzuüben.
  2. Den Bläsern ist verboten, bei einer anderen Musik mitzuwirken oder Ihre Instrumente an Sie abzugeben.
  1. Austretende Bläser haben dieses beizeiten zu melden und Ihren Ersatzmann einzuüben.

1900 wird die sonntägliche Zusammenkunft versuchsweise in Veranstaltungen für junge Mitglieder bis 17 Jahren und Älteren aufgeteilt. Dieser Versuch scheitert bereits nach fünf Wochen weil, er keinen Anklang findet. Die Ortsverwaltung kündigt die Nutzung der Kleinkinderschule für die Zusammenkünfte. Alternativ wird die alte Schule angeboten. Die kleinen Bänke sind jedoch zu unbequem. Diese Situation bestärkt den Wunsch ein eigenes Vereinshaus zu bauen. Der Baufond wächst auf 9 500 Mark. Um eine klare rechtliche Grundlage für den Bau zu haben, wird der Jünglingsverein unter „Evangelischer Jünglings- und Männerverein Untertürkheim e.V.“ ins Vereinsregister eingetragen.

 1901-1924

Mitte Februar 1901 wird der Bauplatz für das Vereinshaus erworben. In Abstimmung mit dem Ausschuss erarbeitet Mitglied Wilhelm Würth, Bautechniker die Baupläne für das Vereinshaus. Am 6 .Juni ist Baubeginn. Das Betonfundament des Vereinshauses wird in Eigenleistung erstellt. Nach 6-monatiger Bauzeit werden am 24. November die Einweihung und das 20-jährige Bestehen des Vereins gefeiert. Mit der Eingemeindung zu Stuttgart 1905 erhält der Verein Zuwachs aus dem Handwerker und Arbeiterstand.

Der Verein festigt sich zunehmend. Kernpunkt der Arbeit ist die wöchentliche Bibelstunde am Sonntagnachmittag mit Bibelarbeiten und Vorträge zu geistlichen und weltlichen Themen. Eine tragende Rolle im Verein hat der Freitagabend-Gebetskreis. Weitere Gruppen im Verein sind:

  • Die Sonntagsschule mit 20 Helfern die ca. 200, und in Spitzenzeiten sogar annähernd 500 Kinder betreuten.
  • die Jugendabteilung, die 1912 um eine Pfadfinderabteilung erweitert wurde.
  • Die Turnabteilung.
  • Der Posaunenchor sowie der Sing-, Zither-, und Geigenchor.
  • Eine Gruppe die missionarische Schriften verteilt.

Die Hauseltern Ehepaar Julius und Wilhelmine Warth, betreiben einen„Kosttischbetrieb“ mit ca. 50 Essen pro Tag. Die Küche und der Speiseraum befinden sich im Erdgeschoss des Vereinshauses. 1906 wird elektrisches Licht im Haus installiert. 1913 wird der Vereinsgarten gekauft, ein Jahr  später wird dort bereits schon eine Gartenhalle mit kleiner Kantine errichtet. Den Mitgliedern mit Berufen in der Fabrik und im Büro wird so eine Möglichkeit zur Naherholung geschaffen. Ebenso wird der Weinberg hinter dem Vereinshaus zugekauft um die zukünftigen Entwicklungsmöglichkeiten zu sichern.

1914 wird Karl Klotz mit Frau als Hauseltern berufen. Herr Klotz der erste hauptamtlich angestellte Sekretär des Vereins. In den Folgejahren bis 1930 beschäftigt der Jünglingsverein immer wieder, wenn es die Finanzen erlaubten, hauptamtliche Sekretäre um die ehrenamtlichen Mitarbeiter zu entlasten. Während des 1. Weltkrieges werden viele Vereinsmitglieder einberufen. Die Vereinsaktivitäten werden stark zurückgenommen.

Statt des Jahresfestes werden jährlich Weihnachtspakete an die Mitglieder im Krieg versandt.

1919 zum Ende des 1. Weltkrieges sind von den 50 Mitgliedern die im Krieg waren 25 gefallen und 2 werden vermisst. Die Vereinsarbeit wird wieder aufgenommen. Es entsteht ein Zitherchor und ein Streichorchester. In der Stadtkirche werden Evangelisationen durchgeführt. Die ersten Ausschusswahlen nach dem 1. Weltkrieg finden aber erst 1922 statt. Der „Kosttischbetrieb“ im Vereinshaus wird mangels Gästen eingestellt.

1925 bis 1930

Der Vereinsgarten wird durch den Zukauf von angrenzenden Grundstücken erweitert. Im Sommer finden die sonntäglichen Bibelstunden für die jungen Mitglieder im Vereinsgarten, und für die älteren im Vereinshaus statt. Die Halle auf dem Gelände des Vereinsgartens wird vergrößert und mit einer großen Küche ergänzt. Dadurch entstehen optimale Bedingungen, zum einen für die Turner, zum anderen für das Ferienwaldheim, dass die evangelische Kirchengemeinde 1925 zum ersten mal im Vereinsgarten durchführt. Am 24. April 1925 wird der Verein mit dem Namen „Christlicher Verein Junger Männer Untertürkheim e.V.“. ins Vereinsregister eingetragen. Verschiedene Satzungsänderungen werden vorgenommen. Der Verein wird als Jugendpflegeverein anerkannt und hat dadurch Anspruch auf verschiedene Vergünstigungen. Ein gedrucktes Monatsprogramm wird herausgegeben. Die wachsende Arbeitslosigkeit und Inflation gestaltet die Vereinsarbeit zunehmend schwieriger. Ferienfahrten der Jungschar können nicht mehr unterstützt werden. Der Lohn für den hauptamtlich angestellten Sekretär kann nicht kontinuierlich weitergezahlt werden. Zur Unterstützung der arbeitslosen Mitglieder werden Sonderopfer durchgeführt. Die schwierige Situation wirkt in alle Bereiche der Vereinsarbeit hinein, auch in die Sportarbeit. Hier ein Auszug aus dem Protokollbuch: Wegen zunehmend aggressiver Spielweise wird Fußballspielen im Verein verboten. Zum 50-jährigen Jubiläum 1930 fehlt das Geld für den Druck einer Festschrift. Dennoch schafft es der Verein die Schulden des Vereinshauses abzubezahlen. In dieser Zeit werden die Zimmer im Vereinshaus an Logierherren vermietet um eine zusätzliche Einnahmequelle zu haben.

1930 – 1945

Der Nationalsozialismus wird zunehmend Thema im Verein. Das Tragen von Parteiabzeichen wird verboten. Mit Rektor Kling werden politische Fragen im Verein besprochen und Pfarrer Dietrich referiert über Hitlers „Mein Kampf“. 1933, nach der Machtergreifung durch die Nationalsozialisten müssen auf Anforderung des Führerrats alle Amtsträger im Verein neu bestätigt werden. 1934 wird die Jugendarbeit im CVJM verboten, und in die Hitlerjugend überführt. Hermann Warth, damals in der Jungschar, schildert die Zeit wie er sie damals erlebt hat:

„Mit einigen wenigen Kameraden weigerte ich mich, die Eingliederung in die HJ mitzumachen. Natürlich war das in meinem Alter von zwölf Jahren nicht Ausdruck einer gefestigten politischen Überzeugung, aber dadurch, dass schon vorher immer mehr Kameraden aus unserer Schar zur HJ übergetreten waren – in unseren Augen Verräter – hatte ich einfach eine Abneigung gegen diese. Und der ganze Betrieb entsprach auch nicht meinem Geschmack. Unsere Jungschar durfte offiziell zwar noch Bibelarbeit betreiben, aber Sport, Fahrten und die üblichen Veranstaltungen waren verboten. Ich erinnere mich: am Vorabend der Eingliederung in die HJ marschierten die Pfadfinder und die Jungschar zum Vereinsgarten, wo am Lagerfeuer die Fahne eingeholt wurde. Dann ging’s im Schweigemarsch heim. Am Schluss fragte ich den CP-Führer, ob denn jetzt alles für immer aus sei und der sagte: „das weiß man noch nicht!“. Immer wieder kam mir das in späteren Jahren in den Sinn. Aber für einige Freunde und mich war damit keines Wegs alles zu Ende. Wiederholt waren wir zusammen auf einer Freizeit in Neufürstenhütte im Mainhardter Wald, was wir eigentlich gar nicht mehr durften. Eine Zeitlang kamen wir mehrmals in der Woche zur ,,Morgenwache“ im Vereinshaus zusammen. In den Augen der HJ galten wir als ,,Bremser“; das war unser Spitzname. Vor der Eingliederung maschierten die HJ wie die CP am Sonntagmorgen manchmal zur Kirche. Die Fahnenträger stellten sich am Altar auf. Der Fahnenträger der CP – ein Bild von einem jungen Mann – überragte alle um Haupteslänge und ebenso war seine Fahne mit dem Balkenkreuz auf weißem Grund viel größer als die Wimpel der HJ. Das scheint diese so geärgert zu haben, dass sie eines Tages die CP-Fahne durch einen Trick aus dem Hause des Fahnenträgers entwendeten. Darauf ging der CP-Führer zum Ortsgruppenleiter der Partei, einem Nachbarn meines Elternhauses, und beschwerte sich. Der stellte den HJ-Führern ein Ultimatum und rechtzeitig zur bevorstehenden Veranstaltung war die Fahne wieder da. Ich bin etwa ein Jahr später als einer der letzten meiner Klasse doch noch ins Jungvolk eingetreten und kam dann mit vierzehn Jahren zum Spielmannszug der HJ, einer Truppe, die von jungen Leuten der alten CP dominiert war. Da sie durchweg älter waren als ich, wurden sie nach und nach zur Wehrmacht eingezogen. Mit dem Spielmannszug hatten wir einmal bei einer Morgenfeier der HJ in Stuttgart mitzuwirken. Die Ansprache hielt ein hohes Tier von der Reichsjugendführung in Berlin, ganz im „deutschgläubigen“ Stil. Er las einen Text von Wulf Sörensen, einem einschlägigen Autor, und da hieß es ungefähr so: Ich kann mir nicht vorstellen, dass der junge Kriegsfreiwillige im Kampf gebetet hätte „Vater, nimm diesen Kelch von mir“ aber so kann ich ihn mir vorstellen, dass er den Kelch jauchzend an sich riss und bis zur Neige leer trank. Mein Freund Werner Österle und ich diskutierten hinterher. Werner sagte, so dass alle es hören konnten: „Solche Rindviecher! Ich kann mir vorstellen, dass der junge Kriegsfreiwillige – den Tod vor Augen – weinte oder betete. Ich kann mir auch vorstellen, dass er auf diejenigen fluchte, die ihm das eingebrockt haben. Bloß eines kann ich mir nicht vorstellen, dass er in dieser Situation gejauchzt hat!“ Der Werner ist im Krieg gefallen.“

Die Mitgliederzahlen sowie die Besuche der Vereinsveranstaltungen gehen zurück. Die Kirche, auf Geheiß des Oberkirchenrats, drängt den CVJM mehrere Male dazu sein Vermögen, Grundstücke und Gebäude an die Kirche zu übergeben. Der Verein lehnt ab und verschiebt eine Entscheidung auf das Ende des Krieges, damit die heimkehrenden Mitglieder mitentscheiden können; Nach dem Krieg ist eine Entscheidung hinfällig. Während des 2 Weltkrieges beschränken sich die Aktivitäten auf die sonntäglichen Bibelstunden, die im kleinen Kreis im Vereinshaus abgehalten werden. Im Erdgeschoss und Untergeschoss des Vereinshauses ist der Technische Notdienst untergebracht. Der Vereinsgarten wird einer Baufirma als Lagerplatz zugewiesen. Die Halle im Vereinsgarten diente zur Unterbringung von Kriegsgefangenen und fiel nach einem Fliegerangriff einem Brand zum Opfer. Das Vereinshaus wird während des Krieges nicht beschädigt. 1945 sind 12 von 20 Mitgliedern die in den Krieg zogen, gefallen oder vermisst.

1946 – 1960

Am 16. Februar 1946 wird in der Generalversammlung der neue Ausschuss gewählt. Ehemalige Mitglieder der NSDAP dürfen nicht in den Ausschuss gewählt werden. Die Vereinsbibelstunde ist die zentrale wöchentliche Veranstaltung. Auch Posaunenchor und das Streichorchester üben wieder regelmäßig. Einige Bläser des Posaunenchors nehmen bereits am 19. Mai 1946 am Landesposaunentag in Ulm teil. Der Hunger nach Gottes Wort ist groß und Aktivitäten sind gefragt. Martin Bofinger nimmt die Jugendarbeit im CVJM auf. Es entsteht ein Jungmännerkreis für 14 – 18 jährige unter Leitung von Pfarrer Tolk und eine Jungschar mit fast 70 Jungs. Neben den wöchentlichen Treffen werden auch Ausflüge mit amerikanischen Militärlastwagen und Zeltfreizeiten organisiert. Mitte der fünfziger Jahre zählt die Jugendarbeit ca. 150 Teilnehmer in 6 Gruppen Jungschar, Jungenschaft und Jungmännerkreis. Zusammen mit dem Mädchenkreis werden Samstagabends Gemeinschaftsabende durchgeführt. Das Vereinshaus wird umgestaltet um der wachsenden Zahl an Gruppen eine Heimat zu bieten. Die Küche im Erdgeschoss wird demontiert und die Räume werden für die Jugendarbeit hergerichtet. Der Vereinsgarten wird direkt nach dem Krieg von Mitgliedern zum Gemüseanbau genutzt; die Not damals war wirklich groß.

Provisorisch wird eine Militärbaracke aufgestellt. 1948 wird der Vereinsgarten von der Baufirma und den dort wohnenden Flüchtlingsfamilien geräumt. Das Spielfeld wird planiert, und ein Rasenplatz für die sportlichen Aktivitäten hergerichtet. 1953 wird in Zusammenarbeit mit der Kirchengemeinde eine neue Halle gebaut und ein paar Jahre später ein Wohnhaus für den Heimverwalter. So kann der Vereinsgarten wieder für die Waldheimarbeit genutzt werden.

1960-1974

Die Leitung unseres CVJM geht 1960 von Otto Zaiß auf Martin Bofinger über. Aus der Jugendarbeit heraus gewachsen und zur Übernahme von Verantwortung stets bereit, ging er zielstrebig diese Aufgabe an.

Paul Strauß, Chorleiter von 1929-1969, führt den Chor bereits durch die Wirren der nationalsozialistischen Herrschaft hinein in die Zeit des Aufbruchs. Durch seine konsequente Art erlangte der Chor ein hohes technisches Niveau. Sein Talent als hervorragender Organisator ermöglicht schöne Familienfeiern, Ausflüge und Reisen. Den Dirigentenstab (es gab ihn damals noch) gibt “Sir Paul“, wie er mittlerweile scherzhaft  genannt wird, 1969 an Günther Sauter ab. Günther Sauter ist ein hervorragender Hornist und Musiker, Dirigent und CVJMer. Der CVJM ist Günthers Heimat. Die Jugend im Verein liegt ihm sehr am Herzen. Seine kreativen Ideen werden in der Jugendarbeit gerne aufgenommen.

In den 60er und 70er Jahren gibt es in der Jugendarbeit ein ständiges auf und ab. Abhängig von der Anzahl der Mitarbeiter und deren Begeisterung für die Jugend wird das Angebot mal besser oder mal schlechter angenommen. In den 60er Jahren nimmt der Bedarf an Räumen zu. Ein Anbau entlang der Südseite des Hauses im Jahre 1968 bringt im Untergeschoss einen zusätzlichen Spiel- und Bastelraum sowie die Unterbringung neuer WC-Räume. Das Vereinshaus erhält eine Gasheizung. Im Erdgeschoss wird 1974 der Saal modernisiert. Es entsteht ein heller und großzügiger Saal. Im Anbau entstehen ein bequemer Clubraum und eine kleine Küche. Martin Bofinger und Martin Leukhardt führen mit vielen freiwilligen Helfern dieses Bauvorhaben durch. Der durch den Anbau entstandene Bastelraum wird einige Jahre von Jugendlichen und jungen Erwachsenen intensiv genutzt. Die Modellbaugruppe (1971 – 1977) bastelt Flugzeuge, Schiffe und Autos, teilweise nach eigenen Bauplänen. Der Spielraum wird bis heute zum Tischtennis und Tischfußball spielen genutzt.

Eine ganz zentrale aber im Stillen wirkende Gruppe ist unser Bibel- und Gebetskreis. Er wird vor allem von älteren Mitgliedern und Freunden besucht. Es ist ihnen ein großes Anliegen, die Jugendarbeit im Gebet zu begleiten und zu unterstützen. Sie wissen, dass die Grundlage der CVJM-Arbeit das Gebet ist. Jesus sagte zu seinen Jüngern in Joh. 14,14: „Was ihr mich bitten werdet in meinem Namen, das will ich tun“. Das Gebet in Jesu Namen wird erhört und bringt Frucht. Darauf haben sich diese fleißigen Beter verlassen.

Eine weitere Gruppe ist unser Montagstreff (heute Gesprächsrunde). Die Zielgruppe sind vor allem die 45- bis 70-Jährigen. Praktische Anregungen, Hilfe und Orientierung für den Alltag stehen hier im Vordergrund. Die Teilnehmer unterstützen sich gegenseitig, dass der Glaube nicht nur Theorie bleibt sondern im täglichen Leben sichtbar wird.  Bei Ausflügen, geselligen Zusammenkünften und Arbeitseinsätzen im Vereinsgarten wird das Leben miteinander geteilt.

Im Sommerhalbjahr findet das Vereinsleben stärker im Vereinsgarten statt. Die Jungscharen halten dort ihre Gruppenstunden ab. Bei Sport und Geländespiel können die Jungs ihre Fähigkeiten und Geschicklichkeiten erkennen und messen. Der Sportplatz wird von unseren Handballern gerne genutzt. Auch die monatlichen Zusammenkünfte des Gesamtvereins finden im Sommerhalbjahr auf diesem wunderschönen Gelände statt. Durch Zukauf angrenzender Grundstücke wird das Gelände immer wieder erweitert. 1969 wird in vorbildlicher Gemeinschaftsarbeit mit vielen freiwilligen Helfern eine Hobbygolfanlage erstellt. Die Attraktivität des Vereinsgartens nimmt damit deutlich zu. Mitglieder und Freunde sowie die Untertürkheimer Bevölkerung freuen sich über dieses Angebot. Die Anlage wird vom Montagstreff gepflegt und in Stand gehalten. Für die Eichenkreuz-Sportler und für den Waldheimbetrieb wird 1961 eine dringend benötigte Liegehalle mit Umkleide-, WC- und Waschräumen erstellt. Das Verwaltergebäude wird 1964 eingeweiht.  Der Kleinfeldsportplatz erhält 1963 einen Asphalt- u. 1977 einen Makadam-Belag – die Schlammschlachten nach Regenfällen sind nun vorbei. Die Turnhalle neben dem Vereinshaus wird 1962 abgebrochen.

1975-1989

Günther Sauter, unser begabter Musiker und Chorleiter, stellt sich neuen Herausforderungen. Seine Visionen reichen über die heutige Zeit hinaus. Der Frage „Ist der Posaunenchor ein Auslaufmodell?“ ging er nach und installierte eine Jungbläserausbildung, die es so vorher noch nicht gab. Das Erfolgsrezept eines lebendigen Vereins und Chors ist die Jugendarbeit. Eberhard Graf und sein Bruder Adolf beginnen mit den ersten jungen Leuten. 1975 sind 18 Jungbläser in der Ausbildung. In dieser Gruppe beginnen die ersten Mädchen mit dem Blasen. Über drei  Jahrzehnte hat Adolf Graf mit großem Einsatz junge Bläser ausgebildet. Einige sind geblieben, viele blasen nicht mehr.

 Während Günther Sauters Wirken hat sich die Bläserarbeit gewandelt. Neue Musik prägt die Chorarbeit. Neue Aufgaben kommen auf den Chor zu: Mit Einsätzen am Volkstrauertag,  Weihnachtmarkt oder den Wohltätigkeitsveranstaltungen (Untertürkheimer Frühling) engagiert sich der Chor auch in der bürgerlichen Gemeinde Untertürkheims.

Die Tradition der Ausflüge, Feste und Reisen wird fortgeführt. Der Chor ist in diesen Jahren auf 64 Bläser angewachsen. Mit allen Familienangehörigen sind es weit über 100 Personen. Für den Chorleiter Günther Sauter und den Kassier und Organisationsleiter Gerhard Paule eine besondere Herausforderung. Sie scheuen auch keinen Aufwand und führen den großen Chor bis nach Mallorca.

Neben Posaunenchor und Sport bleibt die Jungschararbeit ein wichtiger Bestandteil im Verein. Den Verantwortlichen ist diese Arbeit ein großes Anliegen. Im Gebet wird um einen Aufbruch gerungen. Sie wissen, auf den Herrn Jesus können sie sich verlassen, wer im Namen Gottes betet wird nicht im Stich gelassen. Zwei jungen Männern, Jürgen Schmeykal und Thomas Paule,  wird das BOLA (Zeltlager für junge Männer des CVJM-Landesverband am Bodensee) schmackhaft gemacht. Jesus hat die Herzen dieser jungen Menschen berührt, so dass sie nach ihrer Rückkehr, unter Anleitung von Walter Zaiss (2.Vorsitzender) , zur Jungschararbeit bereit waren. In einer intensiven Mitarbeiterausbildung wird ihr Glaubenswachstum gefördert. Sie erlernen ebenso praktische Fähigkeiten zur Gruppenleitung. Neben den wöchentlichen Jungscharstunden finden parallel Mitarbeiterschulungen statt. Weitere Jugendliche steigen in die Mitarbeit ein.

Über die Voraussetzungen, die ein Mitarbeiter mitbringen soll, gibt es Einigkeit: Jesus Christus als persönlichen Herrn und Heiland anzuerkennen ist die Basis aller christlichen Jugendarbeit. Die „Pariser Basis“ als Grundlage der CVJM-Arbeit kann nur erfüllt werden, wenn junge Menschen selbst leben, was sie anderen weitergeben sollen.

Jungschargruppen werden geteilt und aus dem Mitarbeiterkreis entsteht ein Jugendkreis. Der Jugendkreis öffnet sich für Mädchen, die bald in großer Zahl erscheinen. Einzelne engagieren sich selbst in der Jugendarbeit des Vereins. Bei einigen Mädchen besteht auch das Interesse, selbst Mitglied in unserm CVJM zu werden. Deshalb hat die Vereinsleitung 1979 beschlossen, die Satzung zu ändern, um die Mitgliedschaft für Mädchen zu ermöglichen. Während sich die älteren Ehefrauen unserer Vereinsmitglieder schon immer zum Verein zählen, treten eine ganze Reihe junger Mädchen dem Verein bei. Der Name des Vereins wird dann 1988 von „junger Männer“ in „junge Menschen“ geändert. Der Jugendkreis wächst schnell. Die Liebe, die diese jungen Menschen ausstrahlen, ist für Klassenkameraden und Freunde ansteckend. Die jungen Menschen freuen sich am Singen, Bibellesen und Gebet. Freizeiten, Ausflüge, gesellige Zusammenkünfte fördern die Gemeinschaftserlebnisse und bieten Gelegenheiten, um Glaubenserfahrungen zu sammeln. Viele junge Menschen kommen zum Glauben an Jesus Christus.

1981 wird von der Kirchengemeinde Jugendreferent Gerhard Berner angestellt. Er baut zusätzlich eine kirchliche Jugendarbeit auf. In den Jahrzehnten zuvor hatte vor allem der CVJM die Jugendarbeit in Untertürkheim verantwortet. Zu Beginn ist die Erwartung an eine gute Zusammenarbeit groß. In der Praxis gestaltet sie sich aber schwierig.

1981 steht auch das 100-jährige Vereinsjubiläum an. Das Vereinshaus wird neu verputzt und gestrichen, das Dach neu gedeckt. Das Jubiläum wird am 8. November mit einem Festgottesdienst gefeiert, Oberkirchenrat Walter Arnold hält die Festpredigt. Weitere Veranstaltungen sind ein Festabend mit Pfr. Dietrich Köhler und ein Theaterstück, aufgeführt vom Jugendkreis; eine Fotoausstellung im Vereinshaus; eine Diavorführung über die Vereinsgeschichte; ein Posaunenchorkonzert; ein Jugendkonzert mit den in der christlichen Szene sehr bekannten Musikern und Liedermachern, „ARNO und ANDREAS“.

Seit 1983 findet die Hausaufgabenbetreuung der Wilhelmschule zweimal wöchentlich im Vereinshaus statt. Immer wieder beteiligen sich Jugendliche des Jugendkreises an dieser Aufgabe.

Die Jugendarbeit blüht. Die Jugendlichen sind mit Begeisterung dabei, ihren Glauben zu bezeugen. Durch Evangelisationen und mutiges Bekennen des eigenen Glaubens wächst die Zahl ständig. Als sich wöchentlich über 50 Jugendliche im Vereinshaus treffen, platzt der Raum aus allen Nähten. Der Kreis wird geteilt. Aus den älteren Jugendlichen ist die heutige Oase entstanden. Viele Jugendliche engagieren sich in Jungscharen, Kinderkirche, Schülerbibelkreisen, Jugendgruppen, die aus der Konfirmandenarbeit entstanden sind. So treffen sich über 90 Kinder und Jugendliche im Vereinshaus. Mitarbeiter aus dieser Zeit sind bis heute in verantwortlichen Mitarbeiterpositionen im Verein. Der CVJM hat 1988 163 eingetragene Mitglieder, davon sind 41 Mädchen und Frauen.

Diese Blütezeit gibt es in unserer Vereinsgeschichte, weil sich junge Menschen von Gott gebrauchen ließen. Es ist nicht unser Verdienst. Der Mensch kann sich in den Dienst Gottes und der Menschen stellen. Die Früchte seiner Arbeit aber liegen in Gottes Hand. Deshalb benötigen wir bei unserer Arbeit immer wieder die Kraft Gottes um uns nicht entmutigen zu lassen. Das Vertrauen auf Gottes Handeln muss unseren Dienst bestimmen. Gott will, dass wir säen. Die Frucht ist seine Sache, der Gehorsam an sein Wort unsere. Jesus sagt: „ Ich bin der Weinstock, ihr seid die Reben. Wer in mir bleibt und ich in ihm, der bringt viel Frucht. Denn ohne mich könnt ihr nichts tun.“ Auf dieses Wort haben sich die jungen Leute verlassen und erfahren, dass Gottes Wort wahr ist.

In diesen Jahren entsteht aus den älteren Jungscharlern eine Jungenschaft. Jugendliche bauen mit Begeisterung Kajaks im Vereinshaus. Das Kajakfahren auf Seen, an Kocher und anderen Flüssen ist ein tolles Erlebnis. Während der Bauzeit ist es nicht leicht für die Hausverwalter. Sie müssen viel ertragen. Der Gestank des Materials zieht durch das ganze Haus.

Der Untertürkheimer Weihnachtsmarkt wird 1975 ins Leben gerufen. Von Beginn an ist der CVJM mit einem Stand vertreten. Es werden vor allem selbst gemachte Bastelarbeiten verkauft und der Erlös einem guten Zweck gespendet. (Evangeliums-Rundfunk, Missionaren, etc.) Beim Weihnachtsmarkt werden auch immer wieder Handzettel mit christlichen Inhalten an die Besucher verteilt. Der Posaunenchor ist mit seinen Advents- und Weihnachtsliedern fester Bestandteil des Programms.

Auch jetzt muss der Verein wieder erfahren, dass Jugendarbeit häufig in Wellenbewegungen geschieht. Die Jungschar und Jungenschaftsarbeit wird mal wieder mangels Beteiligung aufgegeben. Mitarbeiter fehlen, Kinder und Jugendliche nehmen das geringe Angebot nicht mehr an. Teilnehmer des Jugendkreises sind aus dem Alter herausgewachsen, haben Familien gegründet, sind weggezogen oder aus anderen Gründen ferngeblieben. Weiterhin bestehen aber ein Kreis für junge Erwachsene, die heutige Oase und ein Hauskreis, in dem sich junge Familien treffen. Ein Mutter-Kind-Kreis wird gegründet.

Parallel zu den Jungschargruppen und Jugendkreis wird fleißig Sport getrieben. Die Sportarbeit wird mehrere Jahrzehnte von Helmut Beck souverän und mit viel sportlichem Elan verantwortet. Erfolge bleiben nicht aus. Die B-Jugend-Mannschaft holt 1979 zum ersten Mal den Württembergischen Meistertitel nach Untertürkheim.

Der Makadam-Belag auf dem Sportplatz im Vereinsgarten wird nach einigen Jahren rauh und führt bei Stürzen zu Schürfwunden. Das Sportamt rät, den Platz mit dem aktuellen Kunsstoffbelag zu überziehen. Im Juni 1986 weihen die Handballer mit ihrem 33. Handballturnier den Sportplatz wieder ein. Der Platz sieht wie neu aus und bietet nun auch die Möglichkeit Volleyball darauf zu spielen. Der Vereinsgarten wird für Vereinsmitglieder und für die Untertürkheimer Bevölkerung zu einer echten Stätte der Naherholung.

1990 – 2006

Die Mitglieder und Freunde im Bibel- und Gebetskreis werden aufgrund ihres Alters immer weniger. Die verbleibenden Teilnehmer werden deshalb in der Gesprächsrunde aufgenommen. Gottes Wort und das gemeinsame Gebet stehen im Mittelpunkt der Zusammenkünfte.

Einzelnen Mitgliedern ist es immer wieder ein großes Anliegen, neue Beter zu gewinnen. Sie laden freitags zum Frühgebet ein. Vor der Arbeit beten sie gemeinsam für die Aufgaben des Vereins, für Mitglieder und Freunde und für missionarische Aufgaben. Die Beter selbst werden gestärkt in ihrer Beziehung zu Jesus und erfahren wie Gott Gebet erhört. Der Segen, der auf unserem Verein liegt, lässt sich auch an der Gebetsintensität der Mitglieder erkennen.

Das Ziel wird nicht aus dem Auge verloren, junge Buben und Mädchen aus Untertürkheim mit Jesus bekannt zu machen. Ende 1992 beginnen junge Männer und Väter (Harry Riedmüller, Thomas Müllerschön, Wolfgang Mayer, Thomas Paule) wieder mit der Jungschararbeit. Die Kinder erleben fetzige Gruppenstunden und super Wochenendfreizeiten und doch ist es ein Angebot, das in heutiger Zeit in Konkurrenz zu vielen anderen Angeboten steht. Die gesellschaftlichen Veränderungen wirken sich in der Jugendarbeit aus. Viele Vereine werben um die Kinder. Die Kinder springen von Angebot zu Angebot. Die Beständigkeit und die Treue zu einer Gruppe leiden darunter. Und dennoch besteht heute in unserem Verein diese Arbeit aus insgesamt 5 Mädchen- und Bubenjungschargruppen mit ca. 50 Teilnehmern. Dafür loben wir unseren Herrn. In all den Jahren sind Jungscharler dem Verein treu geblieben, wenn sie persönlich Jesus Christus als ihren Herrn und Heiland kennen gelernt haben oder bereit waren selbst Mitarbeiter zu werden. Viele haben von Jesus gehört und seine Liebe nicht erwidert. Es ist deshalb für Mitarbeiter nicht immer einfach. Sie bringen mit großem Engagement und Einsatz ihre Gaben und Fähigkeiten ein und erfahren wenig sichtbare Frucht. Auch hier gilt, alles in Gottes Hand zu legen und ihm zu vertrauen, dass der gelegte Same einmal aufgehen wird. Und doch sind wir sehr dankbar für die Jugendlichen, die heute im Glauben stehen und Zeugnis für unseren Herrn Jesus sind. Ebenso sind wir sehr dankbar für alle Mitarbeiter, die trotz immer wieder vorkommenden Enttäuschungen sich nicht entmutigen lassen, sondern treu unserem Herrn dienen. Gott hält diese Mitarbeiter. Er gibt ihnen Kraft und Zuversicht für ihr Leben und ihre Aufgaben. Das war in der Vergangenheit so und das wird auch in Zukunft so sein, darauf können wir uns verlassen. Gottes Verheißung aus Jesaja 41 gilt auch heute: „Fürchte dich nicht, denn ich bin mit dir! Habe keine Angst, denn ich bin dein Gott! Ich stärke dich, ja, ich helfe dir, ja, ich halte dich mit der Rechten meiner Gerechtigkeit.“

Seit einigen Jahren gibt es wieder einen Teeny-Kreis (Jugendkreis). Die Teenies treffen sich wöchentlich. Sie lesen gemeinsam die Bibel, singen und beten und tauschen Glaubenserfahrungen aus. Zusätzlich stärken gemeinsame Freizeitaktivitäten das Gemeinschaftsgefühl. Viele sind bereits Mitarbeiter in der Jungschararbeit. Sie führen Jugendwochen mit Bibelschülern von den Fackelträgern durch. Sie veranstalten „Jesus House“ – eine Evangelisationsveranstaltung, bei der per Satellit von einem zentralen Ort aus ein fetziges und jugendgemäßes Programm europaweit und auch ins CVJM-Vereinshaus übertragen wird. An diesen Aktionen zeigt sich, dass es den Teenies sehr wichtig ist, ihren gleichaltrigen Freunden und Schulkameraden die frohe Botschaft von Jesus Christus nahe zu bringen.

1994 hat sich ein Arbeitskreis gebildet, der sich aus Mitgliedern der Ev. Kirchengemeinden, dem Brüderbund und des CVJM zusammengesetzt. Der Arbeitskreis nennt sich heute Ortsgruppe Untertürkheim der Deutschen Evangelischen Allianz und hat das Ziel, die mittlere Generation mit dem Wort Gottes zu erreichen. Diese Gruppe veranstaltet die Allianz Gebetswoche, organisiert evangelistische Vorträge und ermöglicht 2003 ProChrist in der Untertürkheimer Kelter. ProChrist ist eine europaweite Veranstaltung mit dem Evangelisten Ulrich Parzany. Sie wird alle drei Jahre per Satelliten an die einzelnen  Austragungsorte übertragen. Das Motto lautet 2003: „Unglaublich – Zweifeln und Staunen“. Ziel dieser Veranstaltung ist, Christen im Glauben an Jesus Christus zu stärken, verschütteten Glauben neu zu entdecken und Menschen in die Nachfolge Jesu zu rufen. Viele Untertürkheimer haben die Gelegenheit genutzt und wurden von Gottes Wort angesprochen.

Seit einigen Jahren finden einmal jährlich, meistens in den Faschingsferien, Kinderbibeltage im Vereinshaus statt. Mitarbeiter aus CVJM und Brüderbund bieten ein tolles Programm für Kinder zwischen 5 und 12 Jahren. Mitarbeiter von Kirche unterwegs, DIPM oder KEB (KinderEvangelisationsBewegung) unterstützen unsere Mitarbeiter. Je nach Jahr versammeln sich zwischen 35 und 50 Kindern an den Tagen. Die Kinder hören biblische Geschichten und erleben die Liebe Jesu in einer fröhlichen Gemeinschaft.

In Untertürkheim gibt es seit mehreren Jahren eine Putzaktion für eine saubere Stadt. Die so genannte „Putzete“. An der beteiligen sich unter Anleitung einiger älterer Mitglieder vor allem unsere Jugendlichen. Diese Aktion hat auch einen erzieherischen Effekt. Wer den Schmutz anderer wegräumt, verunreinigt vielleicht selbst nicht mehr den Ort.

In der örtlichen Gemeinde wird der CVJM wahrgenommen, bei Jubiläumsveranstaltungen an denen wir uns beteiligen, wie am Umzug der 800 Jahrfeier von Untertürkheim im Jahre 2000, der 100 Jahrfeier der Eingemeindung zu Stuttgart 2005, bei der Mitwirkung des Posaunenchors an den Gedenkfeiern am Volkstrauertag auf dem Rotenberg und im alten Friedhof, bei der Teilnahme von Jungscharen und „Teenie-Chörle“ am jährlichen Stadtteilfest im Jugendhaus.

Das CVJM-Dreieck symbolisiert die Zusammengehörigkeit von Geist, Leib und Seele. In unserem CVJM ist vor allem das Handballspielen für den Leib zuständig. Früher wie auch heute ist eine Verbindung zwischen den einzelnen Jungscharen, Jugendgruppen, Bläsern und den Sportlern da. Viele Teilnehmer besuchen mehrere Vereinsbereiche. Unsere Handballer feiern immer wieder große Erfolge. In den letzten Jahren wurden Württembergischer Meister: 2002 E-Jugend männl. und 2004 D-Jugend weibl..

Im Sommerhalbjahr veranstaltet die Sportgruppe jedes Jahr ein großes Handballturnier im Vereinsgarten. Die teilnehmenden Mannschaften kommen aus ganz Deutschland und sogar aus der Schweiz. Am 5. Juli 2003 feierten die Handballer ihr 50. Handballturnier. Nach anstrengenden und erfolgreichen Spielen erhält der Sieger einen Pokal. Der Tag klingt bei gemütlichem  und kameradschaftlichem Beisammensein aus.

Seit 1992 machen Mädchen und Jungen im Mini-Handball ihre ersten Erfahrungen beim Handballspielen. Schon einige Jahre bevor es Mini-Handball im ejw gibt, besuchen unsere Mannschaften Mini-Spielfeste des Württembergischen Handballverbandes. Jedes Jahr veranstalten wir ein eigenes großes Mini-Spielfest in der Lindenschul-Sporthalle. Eine lange Tradition hat unsere Freizeit-Sportgruppe. Die Teilnehmer sind zwischen 15 und 75 Jahren. Sie beginnen mit gemeinsamem Aufwärmtraining und Gymnastik. Anschließend spielen sie mit großer Begeisterung Volleyball.

Seit 1996 leitet Andreas Beck umsichtig diese große Sportarbeit. Jede Woche kommen ca. 120 Mädchen und Jungen sowie ca. 14 Männer zu den Trainingsstunden, um für die Handballrunden und Turniere fit zu sein.

Es ist wichtig, dass unser Verein über die Ortsgrenzen hinausschaut und zu anderen christlichen Gruppen Kontakt hält. Dies geschieht vor allem im jährlichen CVJM-Mitarbeitertreff in Walddorfhäslach.  Hier treffen sich 300- 400 Mitarbeiter aus dem ganzen Land. Der 1.Vorsitzende des CVJM-Landesverbandes hält seinen Jahresbericht, die Landesreferenten berichten über ihre Arbeit  und ein Gastreferent spricht über ein aktuelles Thema. Dieser Tag bietet gute Möglichkeiten, mit den Landesreferenten und anderen CVJMern ins Gespräch zu kommen, Ideen zu erhalten und Anregungen für die eigene Arbeit zu bekommen. Auch das jährliche CVJM-Landestreffen wird am Samstagabend von unseren Jugendlichen und sonntags von Familien gerne besucht. Es ist eine gute Gelegenheit, Freunde und Nachbarn dazu einzuladen. Tolle Musikgruppen, Kinderchöre, Kleinkünstler , Theater, Spielstraßen und viele Infostände über die CVJM-Arbeit und klare biblische Verkündigung erwarten die Teilnehmer. Das CVJM-Zentrum in Walddorf, das Fackelträgerzentrum an der Lahn, das Freizeitheim des „Wegweiser für Christus-Teams“ in Lenzkirch (Südschwarzwald) werden von Mitgliedern und Freunden für Freizeiten zur Erholung, Glaubenstärkung und Gemeinschaft unter Christen genutzt.

„1994 feiert der Posaunenchor sein 100 jähriges Jubiläum mit einem Festgottesdienst, einer Fotoausstellung in der Stadtbücherei, einem Konzert des Auenwald-Brass Ensembles und mit einem eigenen Konzert.

Adolf Graf hat 2002 nach rund 30 Jahren die Ausbildung der jungen Bläser in die Hände von Margrit Strauß gegeben. Über 120 Menschen haben das „Blasen“ gelernt. Viele sind nicht mehr dabei, manche spielen auswärts und einige bilden heute den Stamm des Chores. Aus diesem zuerst kleinen und bescheidenen Pflänzchen Jungbläserarbeit wurde eine so gute Saat gelegt, dass aus ihr der heutige Chorleiter erwachsen konnte. Mittlerweile spielen bis zu 3 Generationen einer Familie im Chor. Mit Rainer Strauß, Organisation seit 1993 und Martin Ströbel, Chorleitung seit Sommer 1995, ist nun die nächste Generation in der Verantwortung. Zunächst einmal ist es für Martin nicht ganz leicht, die Chorleitung zu übernehmen. Er ist ein gute Bläser und ein CVJMer, mehr nicht. Er tut sich anfangs schwer. Der Chor unterstützt ihn, was ihm das Hineinwachsen erleichtert. Es wachsen mit ihm die Anforderungen an den Chor. Mehr Einsätze und somit mehr Proben. Weinfest-, Gefängnis- und Oster-Gottesdienste, regelmäßige Konzerte und die missionarische Reisetätigkeiten seien hier nur beispielhaft erwähnt. Der Chor wird zunehmend von Chören aus der Nachbarschaft um Unterstützung gebeten. So wird mancher Gottesdienst, manches Gemeindefest und Jubiläum vom Untertürkheimer Chor mitgestaltet. Auch die Anforderungen durch die Bläserliteratur steigen stetig an. Neue Musikstile wie Jazz oder Swing verlangen dem Chor eine Menge an Übungseinheiten ab. Schulungsangebote im Land (ejw) und Bezirk nehmen manche Bläser gerne an. Bei aller Weiterentwicklung bleibt: Jeder, jung und alt, ist herzlich willkommen; der Chor ist ein Laienensemble; das geistliche Liedgut wird gepflegt – zu Gottes Lob und Ehre.

Günther Sauter wird viel zu früh, eine Woche nach dem 110-jährigen Jubiläum des Chors, in die Ewigkeit abgerufen. Seine Vision lebt weiter. Mit seiner Frau Esther bleiben wir verbunden.

In den letzten Jahren wird aus dem traditionellen Posaunenchorausflug ein Vereinsausflug. Bis zu 90 Personen nehmen daran teil. Die attraktiven Ausflüge sind einer der Höhepunkte eines Vereinsjahres. Jung und alt wandern gemeinsam durch die schönsten Gegenden Baden-Württembergs, besichtigen Kulturdenkmäler, fahren mit Pferdewagen, erkunden mit einer Försterin die Landschaft des Hochmoors bei Wildbad, fahren mit dem Schiff auf dem Bodensee, usw. Bei den Ausflügen wird die Gelegenheit gerne genutzt die Gemeinschaft über mehrere Generationen zu pflegen. Margrit und Rainer Strauß organisieren den Ausflug seit einigen Jahren vorbildlich.

Für alle Teilnehmer in den verschiedenen Arbeitszweigen gibt es einmal im Monat eine gemeinsame Veranstaltung, den Treffpunkt CVJM (früher Familienbibelstunde).

Gemeinsames Kaffee trinken  oder ein gemeinsamer Imbiss, Spiel und Sport, Zeugnisse, Kurzberichte über besondere Ereignisse (KiBiTage, ProChrist, Jungscharwochenende, usw.) bilden den Rahmen der Zusammenkünfte. Im Mittelpunkt stehen natürlich die biblische Botschaft und die Gemeinschaft der Mitglieder und Freunde untereinander. Denn mit Liedern gemeinsam Gott zu loben und auf sein Wort zu hören, Gott besser kennen und lieben zu lernen, das bleibt und ist der Sinn unseres Lebens. Immer wieder öffnen uns auch Missionsberichte den Blick für die Menschen außerhalb unseres Umfeldes und bringen uns die Dringlichkeit der Mission nahe. Wir sind dankbar, dass Untertürkheimer Pfarrer, Landesreferenten, Missionare und sonstige haupt- u. ehrenamtliche Mitarbeiter referieren. Es ist schön, dass auch aus den eigenen Reihen immer wieder eine Bibelarbeit zu hören ist.

Ein Höhepunkt im Vereinsjahr ist der jährliche Familiennachmittag in der Wallmerkirche im Januar. Wir freuen uns sehr, dass uns von der Kirchengemeinde die Wallmerkirche zur Verfügung gestellt wird. Bei Teilnehmerzahlen von 160 im Durchschnitt sind wir auf einen großen Raum angewiesen. Zu diesem Nachmittag kommen auch immer wieder Jungschareltern, Mitglieder und Freunde, die keinen so engen Kontakt zum Vereinsleben mehr haben. Für neue Teilnehmer ist es eine gute Gelegenheit, Einblicke in unseren Verein zu bekommen, für andere können alte Erinnerungen und Freundschaften gepflegt werden. In den letzten Jahren wurde das Programm verstärkt aus den eigenen Reihen gestaltet: Unterhaltsame Anspiele der Jungscharen (Prüfung zum Pfarrer, Sherlok Holmes auf Bibelschatzsuche), eine mitreißende Musicalvorführung der Jungscharkinder, nachdenkliches Anspiel oder interessantes Bibelquiz von der Oase, Bilder oder Filme aus dem Vereinsleben, das gute Musizieren unserer Jungbläser und die hervorragenden Beiträge unseres Teenie-Chörles. Mit einem geistlichen Impuls endet der Nachmittag. Unser Posaunenchor bildet den musikalischen Rahmen dieses Nachmittags. Er ist nicht nur hier, sondern in all unserem Wirken eine Stütze unseres CVJMs. Man kann schon fast sagen: Was wären wir heute ohne unseren Posaunenchor. Er ist das zentrale Bindeglied zwischen jung und alt, zwischen Jugend-, Sportarbeit, Oase und Gesprächsrunde. Überall sind Bläser zu finden. Sie bilden die Brücke, die den Verein zu einer Einheit werden lassen.

Im Sommerhalbjahr wird unser Vereinsgarten von den Jungscharen zu sportlichen Aktivitäten intensiv genutzt. Der Sportplatz lädt unsere Jugendlichen auch in ihrer Freizeit zum regelmäßigen Fußballspielen ein. Die Jungscharen veranstalten auch immer wieder Wochenendfreizeiten auf unserem wunderschönen Gelände. Kleinkinder erfreuen sich an unserem Spielplatz während Eltern ein Schwätzchen miteinander halten. An Wochenenden ist unsere Hobbygolfanlage häufig geöffnet und lädt auch Spaziergänger zu einer Runde Hobbygolf ein. Seit einiger Zeit wird sie von Hanna und Ernst Friedrich betreut. Die Kirchengemeinde lädt regelmäßig zu ihren Gemeindefesten in den Vereinsgarten ein. In den Ferien findet das Waldheim statt. Im Waldheim tummeln sich über 300  Kinder und Betreuer auf dem Gelände. Die Kapazitätsgrenzen sind damit vollständig ausgeschöpft. Deshalb wurde der Vereinsgarten neu gestaltet. Der Saal wurde renoviert und etwas gekürzt um für einen Neubau Platz zu schaffen. Der Neubau enthält eine Küche, zusätzliche Sanitäranlagen und mehrere Gruppenräume. Außerdem entstehen ein neuer Park- und Spielplatz. Für diese Maßnahmen wurde das Grundstück geteilt und der Kirchengemeine für den überbauten Teil (Verwalterhaus, Saal, Neubau) ein Erbbaurecht eingeräumt. Das war notwendig, damit die Kirchengemeinde die notwendigen Zuschüsse von der Stadt und Kirchenleitung erhalten konnte. Die Kosten für den Neubau und die Renovierung trägt die Kirchengemeinde.  Die Kosten für die Umgestaltung des Park- und Spielplatzes einschließlich neuer Spielgeräte betragen für den Verein knapp 48.000 €. Im Juli 2005 feiern CVJM, Kirchengemeinde und viele Gäste mit einem großen Fest die Einweihung unseres neuen Waldheims und Vereinsgartens. Ab 2006 wird auch in den Osterferien eine Waldheimfreizeit angeboten. Der CVJM und die Kirchengemeinde arbeiten nicht nur im Vereinsgarten zusammen, sondern die Verbundenheit besteht auch darin, dass Kirchengemeinderäte und Mitglieder in Personalunion sich in Kirchengemeinde und CVJM für das Reich Gottes einsetzen.

Ein Verein kann nicht ohne Mitarbeiter bestehen. Unser Verein lebt vor allem von dem ehrenamtlichen Engagement vieler Mitglieder. Allen gilt ein herzliches Dankeschön für teilweise jahrzehntelange Treue als Monatsweiser/Blick’s-Ersteller/Austräger/Versender, Sportler, Gruppenleiter, Helfer, Bäcker, Organisator, Ausbilder, Bläser, Notenwart, Spender, Beter, Zuhörer, Hauseltern, Unterstützer bei praktischen Tätigkeiten. Ein herzliches Dankeschön gilt der Kirchengemeinde und der Kantorei für die gute Zusammenarbeit und die stets offenen Türen. Der größte Dank gehört unserem Gott, der uns seit 125 Jahren durchträgt und uns gnädig ist.

Die Förderung, Aus- und Weiterbildung der Mitarbeiter und Mitglieder geschieht in den letzten Jahren vor allem durch Seminare des CVJM-Landesverbandes und des ejw, vereinzelt auch durch andere Organisationen (Missionswerk Wort des Lebens, Willow Creek Deutschland, etc). Immer wieder werden auch Gastreferenten eingeladen und die Seminare im Vereinshaus selbst durchgeführt.  Neben dem Erlernen von praktischen Fähigkeiten für Posaunenchor, Sport-  und Jugendarbeit steht die geistliche Ausrichtung unserer Mitarbeiter im Vordergrund. Themen in der Vergangenheit waren: Ziele und Auftrag des CVJM überdenken, dabei wurde einem auch der Spiegel des eigenen CVJM vor Augen gehalten; So ist unser Gott – Was können wir von Gott wissen, mit Karl-Heinz-Vanheiden, Studienleiter der Bibelschule Burgstädt; Über den Glauben reden, mit Pfarrer Conrad Maihöfer; Jeder Mensch ist Gott wichtig (Gott begegnen, Menschen verstehen, Nächste gewinnen, Gemeinde gestalten), mit verschiedenen Pfarrern; Ermahnung als Hilfe für unseren Glauben, mit Dieter Braun. Alle diese Themen helfen unseren Glauben zu stärken, unsere Verbindung zu Gott zu festigen, uns neu zu Jesus hin auszurichten und Gottes Wege für unser persönliches Leben und für unseren CVJM zu erkennen. Auch andere Referenten wie Gunter Keine, Walter Arnold, Georg Terner, Ulrich Mack, Heiner Stadelmeier, Rolf Scheffbuch, Fritz Leng, Petra Müller, Walter Sommer und viele andere, hinterlassen ihre Segensspuren in Untertürkheim. Wir dürfen unseren Auftrag nie aus den Augen verlieren, jungen und alten Menschen Jesus Christus zu verkündigen. Jesus will uns dazu gebrauchen und er befähigt uns auch dazu. Er sagt in Joh. 14,12a zu seinen Jüngern: „Wahrlich, wahrlich ich sage euch, wer an mich glaubt, der wird die Werke auch tun, die ich tue und er wird noch größere als diese tun.“ Wir wollen uns darauf verlassen. Wer Jesus in seinem Leben handeln lässt, der wird zum Segen für die Menschen. Als Botschafter Gottes darfst du dich seiner Zusage aus der Jahreslosung 2006 gewiss sein:  Ich lasse dich nicht fallen und verlasse dich nicht.

…. worauf du dich verlassen kannst!

Wolfgang Warth und Thomas Paule

 

 

Die Vorstände des Vereins                                     Die Chorleiter des Posaunenchors

 

1881 – 1882    Gottlieb Joos                                      1894 – 1895    Philipp Seibold

1882 – 1888    Andreas Warth                                  1895 – 1909    Christian Warth

1888 – 1898    Christian Warth                                 1909 – 1913    Robert Zaiss

1899 – 1905    Gottlob Kurtz                                    1913 – 1929    Wilhelm Warth

1905 – 1930    Moritz Gassmann                               1929 – 1969    Paul Strauß

1930 – 1941    Imanuel Warth                                   1969 – 1995    Günther Sauter

1941 – 1946    Wilhelm Dann                                     1995                Martin Ströbel

1946 – 1948    Ernst Zaiß

1948 – 1960    Otto Zaiß

1960 – 1985    Martin Bofinger

1985 – 2002    Eberhard Graf

2002                Thomas Paule

 

 

 

Die Hauseltern und Vereinssekretäre                        Die Verwalter d. Vereinsgartens

 

1901 – 1914 Familie Julius und Wilhelmine Warth           ab 1964 Ehepaar Lenk

1914 – 1918 Jugendsekretär Karl Klotz mit Frau               1967 – 1978 Hanna u. Ernst Friedrich

1920 – 1927 Wilhelm und Pauline Butsch                          1978 – 1995 Elke u. Klaus Schleehauf

1922 – 1924 Sekretär Albert Hoffmann                              1995 – 2004 Karin u. Karl-Heinz Bürkle

1925 – 1930 Sekretär Otto Müller                                         2005 – 2012 Ehepaar Groß

1931 – 1934 Hans Frank und seine Frau                              2012 –          Frau Schäck

1934 – 1935 Jugendpfleger Willi Hatz

1936 – 1964 Frau Proß

1965 – 1967 Familie Ernst und Hanna Friedrich

1967 – 1980 Familie Eberhard und Elke Graf

1980 – 1995 Familie Adolf und Wilma Graf

1996 – 1999 Familie Michael und Katharina Kraus

1999 – 2001 Adolf und Wilma Graf

2001 – 2015 Familie Stefan und Annette Glöckler

2015 –          Tobias und Walentina Dengler

 

 

 

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